Welche Einkommensgrenze gilt für angestellte Ärzte 2026?
Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt 2026 bei 77.400 Euro, entsprechend 6.450 Euro monatlich. Sie unterscheidet sich von der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung: 69.750 Euro im Jahr beziehungsweise 5.812,50 Euro im Monat. Ob ein Wechsel möglich ist, hängt vom Versicherungsstatus und regelmäßigem Jahresarbeitsentgelt ab.
Für Angehörige ist die PKV keine beitragsfreie Familienversicherung. Vergleichen Sie die Gesamtbelastung der Familie und die Leistungen langfristig; Gruppenvereinbarungen garantieren keine stabilen Beiträge.
Eigenen Bedarf einordnenKonkrete Beitragsbeispiele der Allianz-PKV für Mediziner
Diese veröffentlichten Allianz-Beispiele beziehen sich auf Januar 2026. Sie sind keine individuellen Angebote und keine Ab-Preise.
Ausbildungstarif MedizinerPlus100 A, einschließlich kostenloser Pflegepflichtversicherung.
MedizinerPlus100, ohne Pflegepflichtversicherung und vor einem möglichen Arbeitgeberzuschuss.
MedizinerBest100, ohne Pflegepflichtversicherung und vor einem möglichen Arbeitgeberzuschuss.
Monatsbeiträge, keine Umrechnung aus Jahreszahlung. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sind versicherungsteuerfrei. Keine pauschale Haftpflicht-Deckungssumme: Erstattungen richten sich nach dem genannten PKV-Tarif. Für Arznei- und Verbandmittel nennt Allianz einen Selbstbehalt von 800 Euro je Person und Kalenderjahr. Individuelle Risikozuschläge sind im Beispiel nicht ausgewiesen; Gesundheitsprüfung und Annahmebedingungen bleiben maßgeblich.
Mein persönliches PKV-Angebot anfordernÄrztetarife: Zugang und Leistungsumfang
Einige private Krankenversicherer bieten eigene Tarife für Ärzte und Medizinstudierende an. Für die Auswahl sind die tatsächlichen Leistungen, die individuelle Gesundheitsprüfung und die Bedingungen des jeweiligen Tarifs maßgeblich.
Besondere Konditionen eines Ärztetarifs sollten mit einem konkreten Angebot geprüft werden. Aus der Berufsbezeichnung allein folgt weder ein bestimmter Beitragsvorteil noch eine dauerhafte Beitragsstabilität.
Die Frage, ob eine PKV (Private Krankenversicherung) für Ärzte sinnvoller ist als die GKV (Gesetzliche Krankenversicherung), stellen Sie sich als Mediziner wahrscheinlich auch. Aus der beruflichen Praxis wissen Sie, wie wertvoll eine hochwertige Absicherung als Privatpatient im Krankheitsfall sein kann.
- Ärztetarife unterscheiden sich im Leistungsumfang. Für Familienangehörige sind Tarifzugang, eigene Beiträge und die gewünschte Absicherung gesondert zu prüfen.
- Vom angehenden bis zum praktizierenden Arzt: PKV Tarife für Ärzte sind sehr flexibel. Egal, ob Sie erst mit dem Medizinstudium beginnen oder kurz vor Ihrer Approbation zum Arzt stehen und eine Familie gründen – PKV Tarife für Ärzte passen sich Ihrer Lebenssituation an.
- In vielen Tarifen sind Sie mithilfe der integrierten Option auf Höherversicherung flexibel: Ob eine Erhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist, hängt von den vereinbarten Optionsrechten, Anlässen, Fristen und Leistungsgrenzen ab.
Wechsel von der GKV zur PKV: Wann kann man als gesetzlich versicherter Arzt in die Private Krankenversicherung wechseln?
- Als angestellter Arzt oder Assistenzarzt ist ein Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung möglich, wenn Ihr Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (auch JAEG – Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt) liegt.
- Diese Einkommensgrenze wird jährlich an die Lohnentwicklung angepasst und liegt aktuell in 2026 bei 77.400 Euro Jahresgehalt (6.450 Euro monatlich).
- Bei hauptberuflich selbstständigen Ärzten ist der Zugang zur PKV grundsätzlich nicht an die Jahresarbeitsentgeltgrenze für Angestellte gebunden. Versicherungsstatus, Annahmebedingungen und ein lückenloser Anschluss müssen dennoch geprüft werden.
Private Krankenversicherung für Ärzte und Mediziner – Die besten Angebote
Spezielle Arzt-Krankenversicherungs-Angebote richten sich an viele Arten von Ärzten, auch an Zahnärzte, Tierärzte, Therapeuten und weitere Mediziner. Außerdem kann die Arzt-Krankenversicherung auch für Partner, Familienangehörige sowie von Studenten der Humanmedizin und Zahnmedizin abgeschlossen werden.
Bei einigen Ärztetarifen können berechtigte Familienangehörige besondere Konditionen erhalten. Trotzdem benötigt in der PKV jede versicherte Person einen eigenen Vertrag beziehungsweise Beitrag. Ob die PKV zur Familie passt, hängt auch von Kindern, Einkommen, Beihilfe und dem Zugang zur beitragsfreien GKV-Familienversicherung ab.
Ärztetarife können besondere Leistungen und Konditionen vorsehen. Die private Krankenversicherung ist dennoch nicht für jeden Arzt und jede Familie günstiger. Beiträge können steigen; Alter, Gesundheitsprüfung, Selbstbehalt und versicherte Angehörige müssen bei der Entscheidung berücksichtigt werden.
Entsprechende Arzt-Krankenversicherungs-Angebote können Sie mit dem Angebotsformular auf dieser Website anfordern.
Ärzte-PKV: Leistungen und Vertragsbedingungen vergleichen
Besonders PKV-Angebote für Ärzte und Mediziner haben oftmals ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um unter den Ärzte-Tarifen die besten Angebote zu ermitteln, empfiehlt sich eine objektive Beratung, bspw. durch unabhängige Versicherungsmakler. Wenn Sie einen Angebotsvergleich für eine Ärzte-Krankenversicherung bzw. eine Mediziner-Krankenversicherung möchten, senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage mit dem Angebotsformular auf dieser Website.
Sie können dann entscheiden, ob Sie lediglich einen Vergleich per E-Mail zugesandt haben möchten, um sich selbst zu informieren, oder ob Sie eine telefonische oder persönliche Beratung wünschen.
Ärzte Private Krankenversicherung – Studenten, Jungärzte, Ärzte im praktischen Jahr
Besonders für junge Ärzte und Medizinstudierende sind Ärzte-PKV-Tarife häufig sehr günstig. Einige Anbieter gewähren spezielle Beiträge für Studierende und Ärzte in der Facharztausbildung. Bei Krankenversicherungstarifen für Jungärzte sollte der entsprechende PKV-Anbieter nach einer etwaigen Altersbegrenzung und den Regeln für den Übergang in den regulären Tarif gefragt werden.
Ärzte Private Krankenversicherung – Gruppentarife – Studenten-Tarife
Gruppenvereinbarungen können besondere Konditionen vorsehen. Sie garantieren jedoch keine dauerhafte Beitragsstabilität. Auch in Ärztetarifen sind Beitragsanpassungen möglich; Leistungsumfang, Selbstbehalt und langfristige Finanzierbarkeit gehören in den Vergleich.
Spezielle Krankenversicherungen für Ärzte, Apotheker, Mediziner, Studenten u.a.
Für die folgenden medizinischen Berufe kann Krankenversicherungsschutz angefragt werden. Die Aufzählung bedeutet nicht, dass alle Berufe Zugang zu einem Ärztetarif haben: Tarifberechtigung und Versicherungsstatus müssen jeweils gesondert geprüft werden.
- Krankenversicherung für Ärzte
- Krankenversicherung für Zahnärzte
- Krankenversicherung für Tierärzte
- Krankenversicherung für Apotheker
- Krankenversicherung für Therapeuten, z.B. Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Logopäden
- Krankenversicherung für Krankenschwestern und -pfleger
- Krankenversicherung für Hebammen
- Krankenversicherung für Altenpfleger
- Krankenversicherung für Medizinische Fachangestellte (MFA)
- Krankenversicherung für Rettungsdienst, Notärzte, Rettungssanitäter
- Krankenversicherung für Tiermedizinische Fachangestellte (TMFA)
- Krankenversicherung für Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA)
- Krankenversicherung für Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte (PKA)
- Krankenversicherung für Medizintechniker
- Krankenversicherung für Mediziningenieure
Selbständige, Freiberufliche und angestellte Ärzte
Hauptberuflich selbstständige Ärzte unterliegen in der Regel nicht der GKV-Versicherungspflicht aus einer Beschäftigung. Das ist von einer förmlichen Befreiung zu unterscheiden. Vor einem PKV-Wechsel sind der individuelle Status und die Annahme durch den Versicherer zu klären. Somit können sie sich auch für eine private Krankenversicherung für Ärzte entscheiden. Alternativ können sie sich auch freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichern.
Angestellte Ärzte haben in der Regel ebenfalls die Möglichkeit, sich in der PKV zu versichern, sofern sie ein bestimmtes Einkommen erzielen (aktuell in 2026 77.400 Euro pro Jahr).
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